Hält man sich momentan im Westen des Landes auf, ist höchstwahrscheinlich ein Skiurlaub der Grund dafür. Jährlich zieht das Bundesland Vorarlberg tausende Wintersportler an und bietet Urlaube der Extraklasse. Besonders beliebte Freizeitaktivitäten sind Eislaufen, Rodeln, Langlaufen und Schneeschuhwandern, aber dennoch ist der Wintersport Nummer 1 das Schifahren. Auch heuer sprechen die Experten der Wirtschaftskammer Vorarlbergs von einem Rekord der Auslastungen und meinen, dass der Umsatz keineswegs durch die Finanzkrise beeinträchtigt wurde. Denn immerhin macht ein Drittel der Einnahmen in Vorarlberg der Tourismus, speziell der Skitourismus, aus.
Mittlerweile entscheiden sich viele Urlauber, die Alpen nicht mehr nur im Winter zu besuchen, sondern auch dessen Vorzüge im Sommer zu genießen. Wandern und Bergsteigen gelten hierbei als klassische Themen, die seit jeher einen hohen touristischen Stellenwert haben. Die zahlreichen Wanderrouten und Bergpfade bestätigen, dass in Vorarlberg angefangen bei einem Spaziergang bis hin zum Erzwingen schneebedeckter Gipfel alles möglich ist. Speziell der Arlberg hat einiges rund um das Thema Wandern zu bieten. So eignen sich die Lehrpfade, die oftmals die regionale Geschichte thematisieren, hervorragend für Kinder, um ihnen das Wandern am Arlberg näher zu bringen – und zwar auf eine spannende Art und Weise.

Dennoch sind einige Akteure des Tourismussektors der Meinung, dass der Umsatz gesteigert werden muss und aus diesem Grund wird versucht, das Urlaubsangebot in Vorarlberg zu erweitern. Das neue Konzept befasst sich insbesondere mit dem Thema Wellness in Vorarlberg und im Vordergrund steht die aktive Bewerbung diverser Thermen sowie Hotels mit eigenem Spabereich. Ein Hotel, das sich sehr für das Projekt rund um das Thema Wellness in Vorarlberg ausspricht, ist ein Hotel in Zürs. Dieses Hotel bietet seit mehreren Jahren Services aus dem Bereich Wellness an und hat damit den Umsatz um mehr als ein Drittel gesteigert. Der Hotelier ist der Meinung, dass diese Einnahmequelle nicht mehr wegzudenken sei und der Wellnessbereich bei den Gästen großen Anklang finde.